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Montag, den 20.11.2017


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Gewinnausschüttung im Vergleich

Eurojackpot und Euromillions - Wieviel kriegen die Gewinner?


von Boris Hoeller

Nur 50% des Spieleinsatzes fließen in die Gewinnausschüttung. Das haben Eurojackpot und Euromillions gemeinsam. Doch wie werden die einzelnen Gewinnklassen bei den Auszahlungen berücksichtigt? Die folgende Tabelle zeigt es:

Trefferbild Eurojackpot
Gewinnausschüttung
Euromillions
Gewinnausschüttung
5 + 2 22,0% 32,0%
5 + 1 5,0% 4,8%
5 + 0 1,3% 1,6%
4 + 2 1,2% 0,8%
4 + 1 0,95% 0,7%
4 + 0 0,6% 0,7%
3 + 2 0,85% 0,5%
3 + 1 4,1% 2,2%
3 + 0 3,6% 3,7%
2 + 2 3,45% 2,3%
2 + 1 22,95% 17,6%
2 + 0 - 18,0%
1 + 2 12,0% 6,5%
Booster 22,0% 8,6%
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100,0%
-------
100,0%

Auffällig: Bei Euromillions gewinnen auch zwei Richtige beim 5 aus 50, ohne Treffer in der Sternchenlotterie. Diese Gewinnklasse existiert bei Eurojackpot nicht. Desweiteren: Beide Lotterien verwenden über 40% der zur Ausschüttung vorgesehenen Gelder für die Gewinnklasse 1, aber für die mittleren Gewinnklassen (5 + 0, 4 + 1, 4 + 0, 3 + 2) ist nur ein sehr geringes Auszahlungsbudget eingeplant (0,5% - 1,6%). Die "Massengewinnklassen" wiederum werden dann wieder zunehmend besser dotiert.

Fazit - Ein ausgeklügeltes System: Mit riesigen Jackpotsummen wird zur Beteiligung gelockt. Die Ermöglichung dieser hohen gehen zu Lasten derjenigen, die zwar nicht alle Zahlen vorhergesagt haben, aber dennoch Wahrcheinlichkeiten von 1:1.000 überwunden haben. Schließlich werden die anteilig hoch besetzten niedrigen Gewinnklassen besonders herausgestellt. Mögen sich viele Spielteilnehmer als Gewinner fühlen und bei der Gewinnabholung Überlegungen dazu anstellen, sich erneut um den riesigen Jackpot zu "bewerben". Wie immer bei Lotterien: Monetär gewinnt der Veranstalter immer und ganz wenige Spielteilnehmer dürfen jubeln. Die breite Masse zieht ihren Profit aus kurzlebiger Träumerei und Hoffnung.